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Gewichtsklassen im Boxen

Warum es Gewichtsklassen im Boxen geben muss, liegt zunächst mal ganz klar auf der Hand: Ein 100 kg schwerer Boxer kann naturgemäß mehr Energie in einen Schlag setzen, als ein z.B. 65 kg schwerer Gegner. So ein Kampf wäre also äußerst unfair. Daher wird beim Boxen, ganz ähnlich wie in vielen anderen Sportarten (z.B. Gewichtheben oder Rudern) mit Gewichtsklassen gearbeitet. Es sind also festgelegte Grenzwerte, die die Kämpfer in einzelne voneinander getrennte Klassen einteilen.

Bei den Gewichtsklassen im Boxen muss man zunächst den Unterschied zwischen Amateur- und Profibereich machen.

Gewichtsklassen im Amateur-Boxen

Gewichtsklassen BezeichnungGewicht
Halbfliegengewicht46 bis 49 kg
Fliegengewichtbis 52 kg
Bantamgewichtbis 56 kg
Leichtgewichtbis 60 kg
Halbweltergewichtbis 64 kg
Weltergewichtbis 69 kg
Mittelgewichtbis 75 kg
Halbschwergewichtbis 81 kg
Schwergewichtbis 91 kg
Superschwergewichtüber 91 kg

Gewichtsklassen im Profi Boxen

Da sich über die Jahre und Jahrzehnte diverse Boxverbände organisiert haben, gibt es im Profibereich nicht die einzig gültige Gewichtsklassen-Tabelle. Zwar sind die Gewichtsgrenzen gleich bzw. annähernd gleich, jedoch unterschieden sie sich teilweise in den Bezeichnungen. In den meisten Verbänden gelten jedoch folgende Gewichtsklassen:

Gewichtsklassen BezeichnungGewicht
Strohgewichtbis 47,6 kg
Halbfliegengewichtbis 49 kg
Fliegengewichtbis 50,8 kg
Superfliegengewichtbis 52,2 kg
Bantamgewichtbis 53,5 kg
Superbantamgewichtbis 55,2 kg
Federgewichtbis 57,2 kg
Superfedergewichtbis 59 kg
Leichtgewichtbis 61,2 kg
Superleichtgewichtbis 63,5 kg
Weltergewichtbis 66,7 kg
Superweltergewichtbis 69,9 kg
Mittelgewichtbis 72,6 kg
Supermittelgewichtbis 76,2 kg
Halbschwergewichtbis 79,7 kg
Cruisergewichtbis 90,7 kg
Schwergewichtüber 90,7 kg

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